Notlandung/Absturz eines Hubschraubers

Am Sonntag, 25.03.2012, wurden in Grafschaft-Gelsdorf im Rahmen eines Frühlingsfestes Hubschrauberrundflüge durchgeführt. Kurz vor 12:00 Uhr hob der Pilot zum wiederholten Male mit fünf Fluggästen vom Veranstaltungsgelände ab. Kurz nach dem Start stürzte die Maschine jedoch aus geringer Höhe ab und setzte im Hang eines Regenrückhaltebeckens hart auf.
Aufgrund der ersten Meldungen wurde mit dem Alarmstichwort "Hilfeleistung Stufe 3 - Flugzeug-Unfall" ein größeres Aufgebot an Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften alarmiert. Zudem waren im Rahmen der Veranstaltung bereits Kräfte der örtlichen Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort, die umgehend mit Erstmaßnahmen begonnen. Die fünf Fluggäste kamen mit leichten Verletzungen davon und konnten die Maschine aus eigener Kraft verlassen, der 62jährige Pilot musste jedoch mit Verdacht auf schwere Rückenverletzungen nach der Befreiung aus dem Cockpit sowie der Erstuntersuchung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Kölner Klinik geflogen werden.

Durch die Feuerwehr wurde die Patientenversorgung unterstützt, sowie die Unfallstelle abgesichert. Ein Hauptaugenmerk musste dabei auf den Brandschutz gelegt werden, da die Maschine kurz nach dem Unglück im Bereich der Turbine Feuer fing, welches glücklicherweise durch reaktionsschnelle Mitarbeiter der Rundflugfirma mit Feuerlöschern gelöscht werden konnte. Auch waren die Tanks noch mit ca. 500l Kerosin gefüllt. Hier kam im Verlauf des Einsatzes auch die Gefahrstoffteileinheit aus Ahrweiler zum Zuge, die die Betriebsstoffe umfüllte.
Im Einsatz waren ca. 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr Grafschaft aus den Einheiten Gelsdorf, Vettelhoven, Holzweiler, Eckendorf, Ringen und Bengen mit 7 Fahrzeugen, daneben die Feuerwehr Ahrweiler mit 3 Fahrzeugen.>
Neben 2 Rettungshubschraubern und mehreren Fahrzeugen des Regelrettungsdienstes waren auch der Leitende Notarzt des Kreises Ahrweiler sowie der Ortsverband Grafschaft des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.
Die Unfallursache wird von der Bundesstelle für Fluguntersuchungen (BFU) untersucht.

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